Nachhaltigkeit

Dem Baubereich und insbesondere dem Gebäudebestand kommen bei der Bewältigung ökologischer Herausforderungen besondere Bedeutung zu. So spielt die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden für das Gelingen der Energiewende eine entscheidende Rolle:
Bis 2050 soll der Primärenergiebedarf in diesem Bereich um 80 bis 95 Prozent gegenüber 2008 reduziert werden. Ziel ist, einen hohen Lebensstandard bei geringem Ressourcenverbrauch und mit möglichst wenig Emissionen zu realisieren.

EPS-Dämmstoffe können dazu entscheidend mithelfen. Sie sparen wertvolle Heizenergie und reduzieren damit klimaschädliche Schadstoff-Emissionen.

EPS ist ein ökologisch effizienter Dämmstoff. Er weist nur eine geringe graue Energiemenge auf. Unter “grauer Energie” wird die gesamte Menge nicht-erneuerbarer Primärenergie verstanden, die für alle vorgelagerten Prozesse, vom Rohstoffabbau über Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse und für die Entsorgung, inkl. der dazu notwendigen Transporte und Hilfsmittel, erforderlich ist.
EPS egalisiert diese graue Energie aufgrund seiner sehr guten Dämmwirkung und der damit verbundenen Einsparung von Heizenergie in der Regel nach bereits circa 2,5 Jahren. Den reinen Verbrauch seines Rohstoffeinsatzes spart eine EPS-Fassadendämmung bereits innerhalb einer Heizperiode wieder ein.

Der gesamte Primärenergiebedarf (erneuerbar und nicht erneuerbar) für die Herstellung von EPS-Dämmung ist geringer als der von Dämmung aus natürlichen Rohstoffen wie z.B. Holzfaser, Kork, Hanf und Zellulose.

Auch die hohe Haltbarkeit über 50 Jahre und mehr zahlt direkt positiv in die Energiebilanz des Dämmstoffes EPS ein, der Jahr für Jahr einen großen Teil der bisher aufgewendeten Heizenergie einspart. Wie viel genau, ist von Haus zu Haus unterschiedlich. Grundsätzlich gilt: Je älter und energetisch schlechter ein Gebäude ist, desto größer sind seine energetischen Einsparpotenziale und desto schneller amortisiert sich die Wärmedämmung aus energetischer Sicht.

Ressourceneffizienz der Dämmstoffe im Hochbau – PDF